Projekt
Wiki-Med

Wissensmanagement in der Medizintechnik. Innovative Anwendungen und Referenzmodelle kommen erstmalig in der hoch spezialisierten Branche zum Einsatz.
Branche:
Medizintechnik
Ziele:
- Innovative Anwendungs- und Modelllösungen für das Wissensmanagement in der Medizintechnikbranche konzipieren und umsetzen.
- Bestehende Methoden, Verfahren, Konzepte und Lösungen aus anderen Branchen in die Medizintechnikbranche transferieren und anpassen.
- Referenzmodelle für das Wissensmanagement etablieren und Best-Practice Beispiele schaffen, die nachhaltig branchenweit verbreitet werden.
- Wissensmanagement- und Arbeitsprozesse intensiv koppeln, um eine möglichst hohe Verzahnung von Kernprozessen des Wissensmanagements und "Arbeiten" zu erreichen.
- Signifikante Verbesserungen in den Prozessen hinsichtlich der Kriterien Kosten, Qualität und Schnelligkeit.
Vorgehen:
Folgende Wissensmanagementinstrumente werden im Verbundprojekt "Wiki-Med" exemplarisch umgesetzt:
- Prozessorientierte multimedial unterstützte Wissensdatenbanken (z.B. im Servicebereich)
- Methoden der toolbasierten Wissensstrukturierung
- Methoden der Wissensvisualisierung durch Wissens- und Lernbausteine
- Prozessnahe Lernmethoden mit "Blended Learning"
- Prozessorientierte Communities of Practice
- Lernkooperationen mit virtuellen Plattformen bei der Planung von Anwendungen in der Medizintechnik
- Anforderungsanalyse in jedem Partnerunternehmen.
- Eingesetzte Analyseinstrumente: Prozess- und Strukturanalysen, halbstrukturierte Interviews und Workshops.
- Für die unternehmensspezifische Auswahl und Applikation der Instrumente wird die Methode des Quality Function Deployment (QFD) angewendet. Mittels QFD wird eine stark kundenorientierte Adaption sichergestellt.
- Unternehmensspezifische Strukturierung von Wissensangeboten und -bedarfen. Die in den Unternehmen bereits verfügbaren Wissensstrukturierungen werden analysiert und branchen- und unternehmensspezifisch in Workshops weiterentwickelt.
- Organisationale Verankerung der Instrumente durch Verfahrensanweisungen, Prozessdarstellungen etc. (enge Kopplung der Wissensprozesse in die traditionellen Geschäftsprozesse).
- Frühe Einbindung von Anwendern als Lead-User, Personalabteilung und Betriebsrat des Unternehmens.
Nutzen für KMU:
- Dokumentierte übertragbare Best-Practice Anwendungen für Wissensmanagementlösungen
- Branchenunabängige Guide-Lines zur Einführung der Wissensmanagementlösungen
Methoden
- zur Kopplung von Wissensmanagement- und Arbeitsprozessen
- zur Beschreibung von Wissensprozessen
- für die Wissensbedarfsanalyse
- für die Erstellung von Wissenslandkarten und Ontologien
- Beschreibung der eingesetzten Wissensmanagementlösungen und der Einsatzerfahrungen (Evaluationsergebnisse)