Um Ihnen einen schnellen Überblick über das Thema Wissensmanagement zu geben, haben wir einige theoretische Grundlagen für Sie aufbereitet. Es können an dieser Stelle nicht alle existierenden Ansätze beschrieben werden, sondern es kann nur ein grundlegendes Verständnis vermittelt werden. Wenn Sie Fragen zum Umgang mit Wissen im Unternehmen haben, treten Sie mit uns in Kontakt.
Wissensmanagement dient dazu, den Umgang mit Wissen im Unternehmen zu verbessern. Dies gelingt in der Regel durch die Kombination von technologischen Hilfsmitteln wie Vorlagen, Intranet, Wikis u.ä. mit mitarbeiterorientierten Maßnahmen wie Partizipation, Anreizen, Kommunikation. Das besonderer daran ist, dass alle Maßnahmen auf bestimmte Wissensgebiete oder Wissensprozesse abzielen, die optimiert werden sollen. Da Wissen an Personen gebunden ist, stehen vor allem die Mitarbeiter und ihre Aufgaben im Zentrum der Optimierung.
Das Wissen, vor allem das Erfahrungswissen der Mitarbeiter ist teilweise schwer greifbar, schwierig zu beschreiben und zu teilen. Die Kunst ist es, unter Berücksichtigung der Ziele und Anforderungen aus den Geschäftsprozessen, die richtige Auswahl an Hilfsmitteln zu treffen, die den Umgang mit Wissen verbessern helfen (siehe Infografik unter "Downloads")
In der Praxis lassen sich grundsätzliche Herangehensweisen oder Strategien beobachten.
Wissensmanagement kann entweder mit den strategischen Zielen der Organisation verbunden werden und/oder direkt im operativen Geschäft, an den Prozessen ansetzen.
Auf der Ebene der Maßnahmen unterscheidet man die Dokumentationsstrategie und die Personalisierungsstrategie. Nach der 80:20 Regel entscheiden sich Unternehmen entweder verstärkt Wissen und Informationen zu dokumentieren oder sie fördern in erster Linie die Kommunikation zwischen Personen.


In der Praxis wird Wissensmanagement
für viele unterschiedliche Ziele eingesetzt:
Schnellere Arbeitsabläufe
Unternehmenskultur entwickeln

Die Einführung von Wissensmanagement in einem Unternehmen ist typischerweise in verschiedene Phasen oder Stufen unterteilt:
In der Realisierungsphase ist es wichtig, Maßnahmen zunächst zu pilotieren. Der Einstieg in die Organisation über einen ausgewählten Pilotbereich hat sich in der Praxis weitgehend bewährt. Aufkommende Probleme können im kleinen Rahmen vor der Gesamteinführung gelöst werden und mitunter können erste schnelle Erfolge berichtet werden, die zusätzlich die Akzeptanz gegenüber Wissensmanagement steigern.
Die Einführung von Wissensmanagement verläuft in der Praxis nicht reibungslos und nicht ohne Auseinandersetzung. Die Auseinandersetzung wird in der Regel aufgrund von Barrieren oder Widerständen gegenüber Wissensmanagement und den geplanten Maßnahmen geführt, die die Mitarbeiter mehr oder weniger zum Ausdruck bringen. Der Einführungsprozess kommt dadurch ins Stocken oder wird teilweise komplett behindert (siehe Infografik unter "Downloads").
Einige Erfolgsfaktoren helfen diese Barrieren zu verhindern: